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Freie Wähler schicken Sebastian Schauer ins Rennen um den Chefsessel im Landratsamt

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Nachdem Sebastian Schauer seit der Nominierungsversammlung der Freien Wähler Neumarkt bereits als designierter Landratskandidat feststand, wurde er mit 100 prozentiger Zustimmung der Mitglieder am Sonntagmorgen auch offiziell als Landratskandidat der Freien Wähler gewählt.

„Ja, ich will! Ich will der nächste Landrat des Landkreises Neumarkt werden“ mit diesem klaren Statement signalisierte der 35-jährige Sebastian Schauer zu Beginn seiner Vorstellungrede bei der Nominierungsversammlung den anwesenden Mitgliedern und Gästen seine Motivation und Bereitschaft für das Amt des Landrats zu kandidieren. „Das meine Entscheidung zur Kandidatur richtig war zeigen mir die zahlreichen positiven Rückmeldungen in den letzten Wochen. In den Gesprächen wurde mir signalisiert, dass ich die Lösung für die Zukunft bin. Mit mir würde der Landkreis Neumarkt einen Landrat bekommen, der in mehreren Legislaturperioden den Landkreis langfristig führen und zukunftsfähig machen kann.“ so Schauer weiter.

Im weiteren Verlauf seiner Rede führte Schauer die Argumente auf, die ihn zum nächsten Landrat befähigen würden. „Die Grundlage hierfür ist sicherlich meine berufliche Qualifikation und Erfahrung. Nach meinen erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen zum Bankkaufmann und zum Heilerziehungspfleger sowie das Studium zum Sozialwirt B.A. habe ich mit einem berufsbegleiten Studium zum Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwirtschaft soziale und betriebswirtschaftliche Kompetenzen erworben.“ zählte Schauer seinen beeindruckenden Bildungsweg auf. „Aber ich bin nicht nur ein „Schreibtischtäter“, sondern ich war im Rahmen meiner Ausbildung zum Heilerziehungspfleger auch in der Pflege tätig und weiß aus der Praxis was es heißt Menschen rund um die Uhr zu pflegen und zu betreuen.“

Weitere berufliche Praxiserfahrung bringt Sebastian Schauer außerdem durch seinen jetzigen Job als Werkstattleitung der JURA-Werkstätten Neumarkt mit. „Als Leiter einer Einrichtung mit über 350 Menschen mit und ohne Behinderung bringe ich Führungserfahrung sowie Erfahrungen in Teamarbeit und im vernetzten Arbeiten auf Grund verschiedener Interessensgruppen mit. Auch als zukünftiger Landrat sehe ich mich als Teamplayer der zum einen zusammen mit der Verwaltung aber noch viel wichtiger im Dialog mit den Bürgern den Landkreis Neumarkt weiterentwickelt.“

Abgerundet wird das Profil des Landratskandidaten durch seine ehrenamtlichen Tätigkeiten als Vorsitzender der UPW/FW Neumarkt und Vorsitzender der Freiwilligen Agentur Neumarkt. Politische Erfahrung konnte er in seiner Tätigkeit als Schriftführer der UPW/FW Neumarkt und Vorstandsmitglied der Jungen Freien Wähler Kreisvereinigung Neumarkt sammeln. Außerdem war er Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderung der Stadt Neumarkt sowie zehn Jahre Vorstand der Eissportfreunde Neumarkt.

Auf Grund dieser persönlichen Voraussetzungen kann es für den Wahlkampf laut Sebastian Schauer nur das Motto „Sozial denken, nachhaltig handeln“ geben. „Zur Weiterentwicklung unseres schönen Landkreises Neumarkt bedarf es einer sozialen Denkweise sowie nachhaltige Entscheidungen für die nächsten Generationen. Um diese Entscheidungen treffen zu können braucht es klare Ziele und Visionen.“

„Das Landratsamt Neumarkt muss ein Dienstleistungszentrum für die Bürger und Unternehmen sowie die Kommunen des Landkreises werden. Es braucht im Landratsamt Experten vor Ort die guten Service und Beratung bieten. Bei der Entwicklung des Landratsamts zum Dienstleistungszentrum muss auch die Digitalisierung der kommunalen Verwaltungsverfahren dringend angepackt werden! Die Verwaltung kann dann z.B. Baugenehmigungen schneller erteilen und damit ihren Service für Bürger und Unternehmen verbessern.“ zählt Schauer zu Beginn eines seiner wichtigsten Ziele auf. „Bei all diesen Entscheidungen gilt es immer die Wirtschaftlichkeit im Blick zu haben.“

Neben den Finanzthemen möchte er sich natürlich auch den sozialen Themen wie der Kliniklandschaft und der ärztlichen Versorgung sowie der Forcierung der Inklusion im Landkreis annehmen. Maßnahmen aus dem seniorenpolitischen Konzept müssen umgesetzt sowie der Ausbau von präventiven Maßnahmen im Bereich der Jugendhilfe gefördert werden. Die Jugend ist es auch der Schauer eine Stimme geben und mitnehmen will. „Die Jugend muss bei der Entwicklung unseres Landkreises definitiv eingebunden werden.“

Mit Blick auf die Stadt Neumarkt nannte Sebastian Schauer als Ziel, dass der Landkreis hier prüfen muss wie er sich einbringen kann um das Bildungsangebot im Kreis zu optimieren. „Und warum soll es nach der Stadt Neumarkt nicht einen „fairen Landkreis“ geben?“ fragte der Landratskandidat in die Runde. Auch die Stärkung des Ehrenamts sowie der weitere Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs zählte Schauer als seine Ziele auf.

Nach der Rede von Sebastian Schauer war die Wahl nur noch Formsache. Rechtsanwalt Thomas Kolb führte als Wahlleiter der Nominierungsversammlung souverän durch die Veranstaltung und sorgte für einen reibungslosen und formgerechten Ablauf.