Die Anbindung von Höhenberg und den umliegenden Stadtteilen an ein leistungsfähiges Radwegenetz in Richtung Neumarkt ist für die Stadtratsfraktion der UPW/FW Neumarkt seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. Bereits in der vorletzten Legislaturperiode hat die UPW/FW dieses Thema mit einem eigenen Antrag unterstrichen.
Seitdem wird nach einer geeigneten Lösung gesucht. Einfach ist die Aufgabe aufgrund der besonderen Topografie nicht. Gleichzeitig treffen bei der Planung immer wieder unterschiedliche Interessen aufeinander – insbesondere die Anforderungen an Verkehrssicherheit und Radverkehr auf der einen sowie Belange des Umwelt- und Naturschutzes auf der anderen Seite.
Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn hat mehrfach öffentlich zugesagt, eine umsetzbare Lösung für die Radverkehrsanbindung nach Höhenberg voranzubringen. Die Verwaltung arbeitet nach Kenntnis der UPW/FW Neumarkt weiterhin an diesem Thema, ein konkretes Ergebnis liegt bislang jedoch noch nicht vor. Die UPW/FW Neumarkt Stadtratsfraktion betont, dass sie keine politischen Grabenkämpfe wolle, sondern eine Lösung, die tatsächlich umsetzbar ist. Deshalb hat die UPW/FW dem Oberbürgermeister bereits eine Zusammenarbeit angeboten, um gemeinsam einen tragfähigen Kompromiss zu entwickeln. Dieses Angebot besteht ausdrücklich weiterhin.
Vor diesem Hintergrund sieht die UPW/FW Neumarkt auch den von Herrn Gloßner vorgeschlagenen Ansatz einer Aufzugslösung als diskussionswürdige Idee. Der Vorschlag mag auf den ersten Blick ungewöhnlich oder sogar abenteuerlich erscheinen. Bei näherer Betrachtung könnte er jedoch interessante Möglichkeiten eröffnen. Eine solche Anlage könnte nicht nur dazu beitragen, das bestehende Radverkehrsproblem zu lösen, sondern möglicherweise auch einen zusätzlichen touristischen Anziehungspunkt für Neumarkt schaffen. Gerade die Verbindung von Radverkehr und Tourismus könnte einen besonderen Mehrwert für die Stadt darstellen und möglicherweise auch der örtlichen Gastronomie zugutekommen.
Dabei betont die UPW/FW Neumarkt ausdrücklich, dass derzeit noch nicht feststeht, ob eine solche Lösung technisch, rechtlich und wirtschaftlich überhaupt realisierbar ist. Aber es sollte kein Vorschlag vorschnell abgelehnt werden, nur weil er zunächst ungewöhnlich klingt. Entscheidend ist, ob er machbar und finanzierbar ist und welchen Mehrwert er für Neumarkt bringt.
Aus Sicht der UPW/FW Neumarkt sollte deshalb zunächst geprüft werden, welche Kosten mit einer solchen Aufzugslösung tatsächlich verbunden wären. Ebenso müssten technische und planerische Voraussetzungen, die notwendigen Genehmigungen sowie mögliche Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft untersucht werden. Auch die Frage möglicher staatlicher Förderungen müsse dabei eine Rolle spielen. Gerade bei einer Lösung, die sowohl dem Radverkehr als auch dem Tourismus und möglicherweise weiteren Bereichen zugutekommen könnte, sollten sämtliche Fördermöglichkeiten ausgelotet werden. Die bereits geleisteten Vorarbeiten von Herrn Gloßner könnten nach Auffassung der UPW/FW bei einer solchen Prüfung einbezogen werden. Dadurch ließen sich möglicherweise Planungskosten und Zeit sparen.
Die Stadtratsfraktion der UPW/FW Neumarkt wird die weitere Entwicklung des Vorschlags aufmerksam verfolgen und eine ernsthafte Prüfung nach Möglichkeit unterstützen. Denn das Ziel der UPW/FW Neumarkt bleibt weiterhin ein sicherer und attraktiver Radweg von Höhenberg nach Neumarkt.
