UPW/FW Neumarkt schlägt Rita Großhauser für das Bürgermeisteramt vor

Im Nachgang an die Kommunalwahl 2026 hat die Fraktion der UPW/FW Neumarkt im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung die Ergebnisse der Stadtratswahl analysiert und das weitere politische Vorgehen festgelegt. Ein zentraler Schwerpunkt lag dabei auf der Besetzung der Bürgermeisterämter. Die Fraktion war sich einig, dass die UPW/FW Neumarkt als zweitstärkste Kraft im Stadtrat einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt und damit für die Positionen der Stellvertreter des Oberbürgermeisters vorschlagen sollte.

„Bei der Kommunalwahl 2026 haben wir mit neun Stadtratsmandaten mit Abstand das zweitbeste Ergebnis erzielt. Daraus leiten wir den klaren Auftrag der Bürgerinnen und Bürger ab, dass auch wir künftig Verantwortung im Bürgermeisteramt übernehmen sollen“, erklärt der Vorsitzende der UPW Neumarkt, Sebastian Schauer. „Traditionell werde die zweitgrößte Fraktion bei der Besetzung der Bürgermeisterämter berücksichtigt. Dies sei ein wichtiges Signal für einen fairen und sachorientierten Umgang zwischen den Fraktionen.“

Im Zuge der internen Beratungen verständigte sich die Fraktion einstimmig darauf, Rita Großhauser für das Amt des Bürgermeisters vorzuschlagen. Nach Auffassung der UPW bringt sie die notwendigen fachlichen und persönlichen Voraussetzungen in besonderer Weise mit.

Zugleich betont die Fraktion die Bedeutung, dass auch künftig ein Bürgermeisteramt – wie bisher – mit einer Frau besetzt werden sollte. Die langjährige Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger habe dieses Amt mit großem Engagement ausgefüllt und sich insbesondere für soziale Themen in der Stadt Neumarkt eingesetzt. An diese erfolgreiche Arbeit wolle man anknüpfen.

„Rita Großhauser hat in den vergangenen Jahren insbesondere im Bereich Integration und Soziales herausragende Arbeit geleistet. Mit Projekten wie dem Interkulturellen Garten, dem Internationalen Frauenfrühstück oder der Ausstellung „Neumarkt kommt an“ hat sie wichtige Impulse für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt gesetzt“, so Schauer weiter.

Rita Großhauser selbst äußert sich zu ihrer Nominierung wie folgt: „Ich danke der Fraktion für das sehr große Vertrauen. Mir ist es ein großes Anliegen, als Bürgermeisterin für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund. Gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Unterschiede müssen wir den Zusammenhalt stärken und allen Menschen in unserer Stadt eine Stimme geben.“